Atomkatastrophe in Japan sorgt für Profit bei Ökostrom-Anbietern
Von: Deian I.Seit der Atomkatastrophe im Land der aufgehenden Sonne konnten Ökostromanbieter wie Lichtblick und Naturstrom einen Aufwärtstrend verzeichnen. Die Folgen in Fukushima haben das Denken der Verbraucher umgestimmt, die vermehrt einen Ökostromtarif wählen.
Durch die Katastrophe in Japan haben auch die Menschen in Deutschland letztendlich erkannt, dass ausschließlich die erneuerbaren Energien eine sichere und lohnenswerte Alternative zum Atomstrom ist, die zusätzlich die Ressourcen der Erde schonen. Die Katastrophe hat allerdings nicht nur den Prozess zum Ökostrom-Wechsel bei den Bürgern beschleunigt, sondern auch bei der Politik die Alarmglocken läuten lassen, die den Atomausstieg nun beschleunigt.
Von den tragischen Ereignissen in Japan profitieren vorallem die Anbieter von Ökostrom, besonders die unabhängigen Versorger Naturstrom, EWS, Greenpeace Energy und Lichtblick. Der von ihnen erzeugte Strom stammt zu 100 Prozent aus regenerativen Energien, was bei den Verbrauchern besonders gut ankommt. Das Düsseldorfer Unternehmen Naturstrom zum Beispiel verzeichnete einen Rekordzuwachs von 70.000 Neukunden. Auch der Marktführer Lichtblick kann gute Zahlen verbuchen und 45.000 neue Kunden bei sich begrüßen. Insgesamt hat Lichtblick nun 530.000 grüne Verbraucher unter Vertrag.
Wechseln auch Sie zu einem umweltfreundlichen Ökostromtarif.
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