AutoTram wird von Fraunhofer-Institute getestet
Von: Deian I.Die Elektromobilität in Deutschland soll mit Hilfe der Forscher aus dem Fraunhofer-Institut erweitert werden. Eines der neuen Projekt ist die AutoTram, die die Vorteile von Bus und Straßenbahn vereinen soll.
Derzeit bereitet der Dauerbetrieb der Verkehrsmittel den Forschern Kopfschmerzen, denn die Aufladevorgänge müssen schnell und effizient ablaufen. Die AutoTram soll das öffentliche Transportmittel der Zukunft werden. Das Fahrzeug soll so lang wie eine Straßenbahn und gleichzeitig so wendig wie ein Bus sein. Dabei sind weder Schienen noch Oberleitungen notwendig, da die "BusBahn" auf Gummireifen und damit auf der normalen Straße unterwegs ist. Mit Hilfe von elektrischen Antriebsmotoren und Steuergeräten sowie Hochleistungsbatterien und Superkondensatoren soll die AutoTram ihre Fahrgäste fast ohne Emissionen transportieren.
Es müssen jedoch noch einige technologische Probleme beseitigt werden. Im Gegensatz zu Autos, die im Schnitt 23 Stunden am Tag parken, sind Busse und Bahnen den ganzen Tag unterwegs. Damit bleibt wenig Zeit, um die Batterien aufzuladen. Für die Autotram sollen Schnellladestationen entstehen, wo in 30 bis 60 Sekunden die notwendige Energie aufgetankt wird. Dies soll mit Hilfe von Superkondensatoren möglich sein. Doppelschichtkondensatoren, so genannte Supercaps, haben im Gegensatz zu Batterien eine hohe Leistungsdichte. Sie sorgen dafür, dass die Laden schnell gespeichert werden kann.
Die AutoTram ist eine Versuchsplattform im Großprojekt "Fraunhofer-Systemforschung Elektromobilität" und ein Bestandteil des Gesamtkonzepts der Fraunhofer-Systemforschung, einer Forschungskooperation von 33 Fraunhofer-Instituten. Laut Professor Holger Hanselka, Koordinator des Projekts, will das Fraunhofer Institut funktionsfähige Lösungen für die Elektromobilität in Deutschland voranbringen und zeigen, dass die neuen Komponenten im Zusammenspiel funktionieren.
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