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3. June 2011, 19:36 Uhr Alter: 349 Tage

Bayer Leverkusen zeigt TelDaFax die rote Karte

Von: Deian I.

Die Negativschlagzeilen des Strom- und Gasversorgers TelDaFax haben ihn letztendlich den Vertrag mit dem Bundesligisten Bayer Leverkusen gekostet, der das Sponsoring mit dem Partner beendet hat. Der Vertrag sollte eigentlich bis 2013 laufen, wurde aber Ende Juni aufgelöst.



Der ohnehin schwer angeschlagene Energieversorger TelDaFax kann sich ab Juli die millionenschwere Werbung auf den Trikots des deutschen Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen sparen. In partnerschaftlichen Einvernehmen wurde der Sponsorvertrag für Ende Juni frühzeitig aufgelöst, obwohl er noch bis 2014 laufen sollte. Dies teilte das Unternehmen aus Troisdorf bei Bonn am Freitag mit.



Nach Angaben des Fußballklubs liegt der Sponsorvertrag bei rund 13 Millionen EUR, TelDaFax machte keine offiziellen Angaben zur Summe. Die Entscheidung, den Vertrag früher aufzulösen, sei Plan des Restrukturierungsprogramm, so der Energieversorger. Seit der Saison 2007/2008 war TelDaFax der Hauptsponsor des Bayer-Vereins. Sportdirektor Rudi Völler hatte sogar im Fernsehen für den Strom-Discounter geworben.



TelDaFax ist seit Monaten fast täglich in den Schlagzeilen, nachdem mehrere Netzbetreiber ihre Lieferverträge mit dem Unternehmen kündigen. Grund dafür sind unbezahlte Rechnungen, die der Versorger auch nach mehreren Mahnungen nicht begleichen konnte. Eigenen Angaben zufolge verlor TelDaFax in wenigen Wochen rund 150.000 von den ehemals 780.000 Kunden.



Der neue Eigentümer des Energieunternehmens, der zyprische Finanzinvestor Prime Mark Financial Group, hat versichert, das Unternehmen wieder auf den richtigen Kurs zu bringen, so die TelDaFax-Sprecherin am Freitag.



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