BDEW: Strompreise werden weiterhin steigen
Von: Deian I.Nach Angaben des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) werden die Preise für Strom auch in Zukunft steigen. Im ARD-"Morgenmagazin" sagte die Geschäftsführerin Hildegard Müller, dass dies mit dem Kosten für den Netzausbau und die Förderung der erneuerbaren Energien zu begründen sei.
Laut Müller sollten keine weiteren Atomkraftwerke vom Netz genommen werden, damit die Versorgung für diesen Winter sichergestellt werden kann. Mit der bisherigen Abschaltung mehrerer AKWs fehlen bereits 8.000 Megawatt. Des Weiteren gab die Geschäftsführerin des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) zu, dass noch lange Zeit der Bedarf für konventionelle Gas- und Kohlekraftwerke vorhanden sei.
Um erneuerbare Energien effektiv zu nutzen, müsse die Energiewirtschaft das Tempo des Aufbaus neuer Netze "verzwanzigfachen", so Müller. Mit der Entstehung neuer Solar- und Windkraftanlagen werden "Hunderttausende Kilometer" Stromleitungen benötigt, um die Energie in die Teile Deutschlands zu bringen, wo sie benötigt wird. Hildegard Müller fordert von den deutschen Behörden, dass der Bau von Windparks schneller genehmigt wird. Gleichzeitig soll die Bundesnetzagentur den Bau klarer regulieren. Dies setzt eine bessere Zusammenarbeit zwischen Bund und Länder voraus.
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