Begrenzung für staatliche Solar-Förderung
Von: Deian I.Fritz Vahrenholt, der Chef der RWE-Ökostromtochter Innogy, fordert angesichts des Solar-Booms in Deutschland eine Obergrenze bei den staatlichen Subventionen. Der Innogy-Chef sagte gegenüber dem Magazin "Focus", dass er sich eine pauschale Begrenzung des jährlichen Zubaus auf 2000 Megawatt durchaus vorstellen könnte.
Mit der Limitierung würde nicht jede weitere Anlage die gesetzlich garantierte Einspeisevergütung erhalten. Derzeit liege der Satz für Solarstrom mit bis zu 33 Cent je Kilowattstunde etwa sechs Mal höher als der Strompreis an der Börse.
Laut Fritz Vahrenholt erleben wir derzeit ein unsoziales Umverteilungssystem erster Güte, denn jeder Stromkunde, egal wie viel dieser verdient, zahlt für die Photovoltaik. Lediglich die meist gut situierten Betreiber profitieren von diesem Geschäft. Mit seiner Forderung will er genau dieser Gruppe einen Strich durch die Rechnung machen.
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