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27. September 2011, 23:10 Uhr Alter: 232 Tage

Deutscher Windstrom darf nicht in Norwegen gespeichert werden

Von: Deian I.

In Deutschland sollen bis zum Jahr 2020 rund 25 Prozent der Energie aus Windkraft hergestellt werden. Dabei wird die Industrie mit mehreren Hürden konfrontiert, unter anderem die Wetterabhängigkeit. Sollte kein Wind blasen, besteht die Gefahr einer Versorgungslücke.

Für eine erfolgreiche Windkraft-Zukunft benötigt Deutschland Stromspeicher, zum Beispiel in Form von Pumpspeicherkraftwerken, welches Wasser im Oberbecken speichert. Im Falle einer Versorgungslücke läuft das Wasser durch Turbinen, die Strom erzeugen.



Bisher gibt es 30 solcher Pumpspeicherwerke in Deutschland, die allerdings bei Stromengpässen nicht ausreichen würden. Die Lösung wäre das Nachbarland Norwegen mit seinen zahlreichen Seen, die zum Speicher für Europa dienen könnten. Die Norweger haben diese Methode allerdings abgelegt.



Grund für die Ablehnung der Industrie- und Energie-Gewerkschaft aus Norwegen sei die Tatsache, dass die Einwirkungen auf die Umwelt nicht genügend besprochen wurden. Norwenges Energieminister, Ola Borten Moe, ist darüber hinaus der Ansicht, dass Norwegen nicht das europäische Regulierungspotenzial mit Wasserkraft abdecken könne.



Gegen das Vorhaben sprechen auch die Zahlen, denn mit der norwegischen Wasserkraft ließen sich nur 110 Terrawattstunden pro Jahr speichern. Allein die deutsche Produktion lag im vergangenen Jahr bei 607 Terrawattstunden.



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