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17. February 2010, 12:14 Uhr Alter: 2 Jahre

Droht eine radioaktive Verseuchung durch Atommülllager Asse?

Von: Deian I.

Dies behauptet zumindest der Radiosender NDR 1 Niedersachen. Dem Radiosender zufolge würde der Bau des Atommülllager Asse mit Beton und einer Speziallösung nach einer kurzen Zeit zu einer radioaktiven Verseuchung führen. Grund der radioaktiven Verseuchung der Oberfläche seien schädliche Gase.

 

Der Radiosender stützt seine Theorie auf einem ihm vorliegenden Bericht. Demnach würden sich im Grubengebäude nach dem Bau des Lagers Gase bilden. Der entstehende Druck sei so stark, dass radioaktives Salzwasser an die Oberfläche gelangen würde. Dieses radioaktive Wasser könnte das Grundwasser in der Region verseuchen oder in 50 bis 60 Jahren an die Oberfläche gelangen. Im Auftrag der Asse-Begleitgruppe wurde ein Hydrogeologe eingestellt, der alle drei Optionen für die Schließung des Atommülllagers geprüft hat. Zu den Optionen gehören die Verfüllung des Bergwerks, die Bergung der radioaktiven Abfälle und die Umlagerung der Abfälle in tiefere Bereiche. Zur Zeit werden 126.000 Fässer mit schwach- und mittelradioaktivem Atommüll im Atommülllager Asse gelagert.



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