E-Bikes von EnBW
Von: Deian I.Die Energie Baden-Württemberg (EnBW) testet im Rahmen des Förderprogramms "Modellregionen Elektromobilität" die so genannten E-Bikes, um die Elektromobilität zu fördern. Stuttgart hat sich bereits als eine von acht bundesweiten Testregionen qualifiziert. Der Naturschutzbund steht den E-Bikes noch skeptisch gegenüber.
Rund 500 Testfahrer starteten am 4. Juli auf elektrisch betriebenen Fahrrädern in Stuttgart einen Praxistest, der circa. ein Jahr dauern soll. In dieser Zeit will das EnBW-Forschungsteam herausfinden, wo man Ladestationen platzieren sollte, was sich die Fahrer für ihr E-Bike wünschen und ob und inwiefern sich der Weg zur Arbeit und im Alltag ändert. Um die Daten während des Testjahres zu sammeln verwendet EnBW unter anderem einen Datenlogger, der das Aufladen und Fahrverhalten automatisch aufzeichnet. Darüberhinaus können die Testfahrer auf ein Internetportal zugreifen, wo sie ihre Ideen veröffentlichen und Meinungen mit anderen Testfahrern austauschen können.
Die Batterie soll für 40 bis 60 Kilometer ausreichen. Aufladen kann man die Batterie zuhause oder an einer der 13 öffentlichen Ladestationen in Stuttgart. Bis zum Jahresende sollen es über 100 Stationen und bis 2011 will der EnBW etwa 700 Ladepunkte sowie zwei bis drei Wasserstofftankstellen aufbauen. Mit dem E-Bike kann eine Höchstgeschwindigkeit von 45 Kilometer pro Stunde erreicht werden. Für die hügelige Region rund um Stuttgart könnten die E-Bikes eine praktische Alternative zu anderen Verkehrsmitteln darstellen.
Der Naturschutzbund Baden-Württemberg (NABU) ist von der Elektromobilität noch nicht überzeugt. Laut Naturschutzbund Sprecher, Hannes Huber, werden Elektroautos unsere Probleme nicht lösen, denn auch diese stoßen Schadstoffe aus. Außerdem muss in Kraftwerke investiert werden, die erneuerbare Energien nutzen. Hinter dem Strom aus der Steckdose, verbirgt sich bisher meist ein fossiles Kraftwerk oder Atomkraftwerk. Die EnBW versorgt ihre öffentliche Ladestationen mit Ökostrom aus Wasserkraftwerken.
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