Einigung zwischen E.ON und Gewerkschaften beim Stellenabbau
Von: Deian I.Deutschlands größter Energiekonzern hat ein radikales Sparprogramm auf die Beine gestellt, welchem nur noch die Gewerkschaften im Weg standen. E.ON plant den Abbau von rund 6.000 Stellen. Nun einigte sich das Management Team von E.ON mit den Arbeitnehmervertretern über die Rahmenbedingungen.
Für Beobachter und Experten war die Nachrichten in den späten Abendstunden überraschend und gleichzeitig viel ihnen ein Stein vom Herzen. Das Management des Energiekonzerns einigte sich nahezu ohne großen Tamtam mit den Gewerkschaften IG BCE und Verdi über den geplanten Stellenabbau.
E.ON-Mitarbeiter IN Düsseldorf, München, Hannover, Essen und anderen Großstädten können somit vorerst aufatmen. Betriebsbedingte Kündigungen können so gut wie ausgeschlossen werden. Insgesamt sind 6.000 Arbeitsplätze in Deutschland und 5.000 weitere im Ausland von den Streichungen betroffen. Vor wenigen Wochen drohten die Mitarbeiter noch mit Streiks, sollte es nicht bald zu einer Einigung zwischen den Gewerkschaften und dem Energiekonzern kommen.
Der gewaltige Abbau der deutschen E.ON-Mitarbeiter soll durch Abfindungen und Vorruhestandsregelungen über die Bühne gebracht werden. Gleichzeitig betonte der Konzern, "dass bei E.ON betriebsbedingte Kündigungen weitgehend ausgeschlossen sind". Auch Johannes Teyssen kann nun aufatmen, denn der Konzernchef von E.ON hatte schließlich den Sparplan vergangenen August angekündigt und sich damit selbst unter Druck gesetzt. E.ON will mit seinem Sparprogramm bis zum Jahr 2015 rund 2 Milliarden EUR einsparen und damit die Auswirkungen der Atomwende neutralisieren.
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