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26. April 2010, 22:48 Uhr Alter: 2 Jahre

Elektroautos sind alltagstauglich

Von: Deian I.

Dass Elektroautos mehr als alltagstauglich sind, beweist der Amerikaner Tom Moloughney. Der Öko-Fan montierte ein Nummernschild mit den Buchstaben "E-F-OPEC", wobei E für Electricity und OPEC für die Organisation Erdöl exportierender Länder, wofür das F steht, kann man sich denken. Tom Moloughney besitzt ein Restaurant in Montclair im US-Staat New Jersey und fährt nicht einen Geländewagen oder ein Pick-up, sondern einen von 450 Mini E, die BWM seit vergangenen Sommer in Nordamerika auf Herz und Nieren prüft.

 

Mehr als 20.000 Amerikaner hatten sich für die Testphase beworben. Während andere Testfahrer den Mini nur auf Kurzstrecken benutzen, fährt Moloughney jeden Tag mehr als 100 Meilen mit dem Elektrofahrzeug. Kurz vor Ostern hatte der Amerikaner bereits 25.000 Meilen, also etwa 40.000 Kilometer, zurückgelegt. Der Hersteller hat ihm sogar bescheinigt, dass kein anderer E-Mini so viele Kilometer zurückgelegt hat. Von Zuhause bis zum Restaurant muss Moloughney bereits 40 Meilen zurücklegen. Die Reichweite des E-Mini ist auf 100 Meilen limitiert. BMW installierte Moloughney jedoch eine zweite Ladestation, die erste wurde an seinem Haus montiert. Somit wurde der Aktionsradius quasi verdoppelt. Die Ladestation in seinem Restaurant hat darüberhinaus einen hübschen Nebeneffekt, denn sie ist die einzige ihrer Art in dieser Umgebung. So sammeln sich hier andere Mini-Tester aus dem Großraum New York.

 

Moloughney hat festgestellt, dass man noch 10 bis 15 Meilen mit dem Auto fahren kann, obwohl der Bordcomputer 0 Meilen anzeigt. Darüberhinaus liegt seine Rekordstrecke bei 128 Meilen. Wenn er allerdings den kleinen E-Mini mit Vollgas fährt, reduziert sich die Reichweite um gut die Hälfte. Außerdem büßt das Auto zehn Prozent seiner Ladekapazität ein, wenn die Klimaanlage läuft und 20 Prozent, wenn der Wagen ununterbrochen heizt. Bisher bezahlt Moloughney 800 Dollar pro Monat Leasing, darin sind Versicherung, Reparaturen und die neuen Winter- und Sommerreifen inklusive. Wenn er nach dem ersten Jahr verlängert, muss er wahrscheinlich nur noch 600 Dollar zahlen. Die Stromkosten sind mit circa drei Cent pro Meile weitaus günstiger als Benzin und in Zukunft soll es sogar noch günstiger werden.



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