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24. March 2011, 15:53 Uhr Alter: 1 Jahre

EnBW: Ausbau der erneuerbaren Energien

Von: Deian I.

Der Energiekonzern EnBW setzt sich immer stärker für grünen Strom ein und baut die Nutzung der erneuerbaren Energien aus. Während das erneuerte Wasserkraftwerk in Südbaden bereits Strom liefert soll der Windpark Baltic 1 demnächst folgen.



Obwohl es im Erneuerbaren Energienmarkt sehr gut aussieht, drohen dem Unternehmen schwere Verluste durch das Abschalten von AKWs. Vor kurzem wurde das Wasserkraftwerk Rheinfelden in Südbaden runderneuert. Dabei ersetzte der EnBW-Beteiligung Energiedienst die alte Anlage mit einem modernen Kraftwerk. Aktuell werden noch die letzten Arbeiten durchgeführt, das Kraftwerk erzeugte aber bereits rund 100 Millionen Kilowattstunden. Insgesamt beträgt die Leistung des Kraftwerks nun 100 Megawatt, das alte erreichte nur eine Leistung von 25,7 MW. Damit wird die jährliche Stromproduktion von ehemals 185 Millionen auf nun 600 Millionen Kilowattstunden mehr als verdreifacht.



Der erste Offshore-Windpark der EnBW ist ebenfalls fast fertig. Mit einer Gesamtleistung von 50 Megawatt sollen die 21 Windmühlen vor der Ostseeküste jährlich 185 Gigawattstunden Strom erzeugen und damit Unternehmensangaben zufolge rund 50.000 Haushalte versorgen. Um den Bau des Projekts fertigzustellen muss noch das Stromkabel zum Umspannwerk auf dem Festland bei Rostock montiert werden. Nach der Fertigstellung wird 2012 mit den Arbeiten für den nächsten Windpark Baltic 2 begonnen.



Trotz der Erfolgsmeldungen ist die Lage bei EnBW angespannt. Die Entscheidungen der Bundesregierung bezüglich der Atomkraftwerke trifft den Konzern, der besonders von seiner Kernenergie abhängig ist, sehr stark. Einer Studie der baden-württembergischen Landesbank zufolge droht dem Energieversorger ein Wertverlust von 30 Prozent, wenn die Laufzeitverlängerung ganz zurückgenommen wird.



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