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25. November 2011, 15:41 Uhr Alter: 174 Tage

EnBW-Deal: Mappus will Klarheit schaffen

Lange Zeit gab es zahlreiche Geheimnisse rund um den EnBW-Deal. Nun will Stefan Mappus, der ehemalige baden-württembergische Ministerpräsident, das Schweigen aufheben. Um Klarheit zu schaffen, bat er seinen Nachfolger Winfried Kretschmann, die Verschwiegenheitspflicht aufzuheben.



Damit sich Mappus öffentlich zu dem heiß diskutierten Deal äußern kann, bat er seinen Nachfolger in einem Schreiben von seiner "Pflicht zur Verschwiegenheit befreit zu werden". Gegenüber den Stuttgarter Nachrichten sagte er, dass er "jeden Kritikpunkt widerlegen kann", sobald die Verschwiegenheitspflicht aufgehoben ist.



Nachdem der ehemalige Ministerpräsident Steffan Mappus im vergangenen Winter bekannt gab, dass das Land Baden Württemberg 46,5 Prozent der Anteile am Energieversorger EnBW ohne die Zustimmung des Landtages übernehme, war Mappus zahlreichen Angriffen ausgesetzt. Hinzu kamen verschiedene Versionen über den Ablauf des Kaufes vom damaligen Verkäufer EdF.



Mappus kündigte am Mittwoch an, dass er sich die unwahren Behauptungen nicht länger gefallen lassen will. Nach nur 4 Monaten verlässt der ehemalige Ministerpräsident Baden-Württembergs den Pharmakonzern Merck. Wie er gegenüber den "Stuttgarter Nachrichten" sagte, gab es vor der Transaktion eine umfassende Unternehmensbewertung, obwohl viele Menschen das Gegenteil behaupten. Des Weiteren sind laut Mappus 10 Aktenordner zum "Geheim-Deal" vorhanden, obwohl die grün-rote Landesregierung behauptet, dass es überhaupt keine gäbe.



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