EnBW-Kapital wird nicht erhöht
Von: Deian I.Die wiederholte Forderung einer Kapitalerhöhung von dem EnBW-Vorstandschef Hans-Peter Villis wurde nun durch dem Finanzminister von Baden-Württemberg Nils Schmid angemahnt.
In einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa in Stuttgart sagte der Finanzminister, dass es nicht ausreiche, einfach nur Geld zu verlangen. Das Bundesland zahlte vor Kurzem rund 5 Milliarden EUR, um die Hälfte der Aktien des Energiekonzerns zu kaufen. Er sehe nicht ein, warum das Bundesland weiter investieren sollte.
Schmid sagte weiter, dass die EnBW ihre Marktposition bezüglich der Energiewende einnehmen und sich ein Ziel setzten müsse, wo das Kapital in Zukunft investiert werden sollte. Diese Schrittfolge hat das Bundesland mit dem zweiten großen Anteilseigner, dem kommunalen Zweckverband OEW so abgesprochen. Baden-Württemberg und OEW halten jeweils 46,5 Prozent der Anteile an EnBW.
Über Villis Vertrag, der Ende 2012 ausläuft, wollte sich Schmid nicht äußern. Er kritisiert jedoch die Entscheidung des EnBW-Chefs, auf die Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke zu setzen. Spätestens seit Fukushima sei die Atomkraft keine sichere Bank mehr, des Weiteren wollen mehrere Länder gegen längere Laufzeiten der AKW klagen.
Ähnliche Nachrichten: