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29. July 2010, 12:34 Uhr Alter: 2 Jahre

EnBW plant Stellenabbau wegen Brennelementesteuer

Von: Deian I.

Die geplante Brennelementesteuer macht dem Energiekoznern EnBW große Sorgen im Bezug auf seine Zukunftsfähigkeit. Laut der Donnerstagausgabe der "Stuttgarter Zeitung" will der Konzern, falls die Abgabe in Kraft treten sollte, mit Konsequenzen für Investitionen und Arbeitsplätze drohen. Dies geht aus einem Argumentationspapier des Unternehmens hervor.

Ein EnBW-Sprecher bestätigte der Zeitung in der Zwischenzeit die Existenz des Papiers. Darin heißt es, dass der Verkauf von Unternehmensteilen, die Beendigung bereits gestarteter Projekte und Investitionsvorhaben sowie mittelfristig ein erheblicher Personalabbau die Folge wären.


Dem Papier zufolge könnte die Brennelementesteuer den Konzern jedes Jahr 700 Millionen Euro kosten. Bei einem Ergebnis von nur einer Milliarde Euro bedeutet dies einen enormen Mittelabfluss. Gleichzeitig verschlechtert die Steuer das Rating des Energiekonzern und die Finanzierung auf dem Kapitalmarkt wird erheblich teurer und schwerer. Weiterhin wird auch der Ausbau der erneuerbaren Energien sowie Investitionen in die Sicherheit der Kernkraftwerke gefährdet.



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