EnBW prognostiziert steigende Wärmestrompreise
Von: Deian I.Wer aktuell elektrische Wärmepumpen und Heizungen über Strom betreibt und diesen Wärmestrom von dem Anbieter EnBW bezieht, wird in naher Zukunft mit starken Erhöhungen der Strompreise in den entsprechenden Tarifen rechnen müssen.
Nicht weniger als 56 Prozent sollen die Preise für Strom, der für den Betrieb von Wärmepumpen bezogen wird, steigen. Auch der Heizstrom soll etwa um ein Drittel teurer werden.
Nachdem mehrere Energieversorger ihre Strompreise eingepasst haben war auch früher oder später mit einer Erhöhung bei EnBW zu rechnen. Eigenen Angaben zufolge werden die höheren Strompreise des süddeutschen Stromanbieters vor allem die Kunden mit Tarifen für Heizungen und Wärmepumpen betreffen.
Branchenkenner sehen die niedrigen Tarife für Heizungen und Wärmepumpen als eine langfristige Strategie des Stromanbieters EnBW. Anfänglich seien die Preise subventioniert worden, um langfristig gesehen mehr Kunden zu generieren. Nun müssen die Kunden für Wärmepumpen bis zu 56 Prozent und für Heizungen bis zu 33 Prozent mehr zahlen.
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