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7. May 2010, 17:20 Uhr Alter: 2 Jahre

EnBW steigert den Gewinn

Von: Deian I.

Der Konzern EnBW konnte mit einem kräftigen Gewinn ins Jahr starten. Dabei legte der Umsatz leicht zu und der Energieriese freut sich über höhere Margen im Erzeugungsgeschäft sowie ein besseres Ergebnis im Stromhandel.

 

Auch die von der Bundesnetzagentur genehmigten höheren Netzentgelte konnten den Konzern zu einem höheren Gewinn verhelfen. Der Überschuss durch den Verkauf der Energieholding Geso wuchs in den ersten drei Monaten um 40,8 Prozent auf 598,2 Mio. Euro. Das drittgrößte deutsche Stromunternehmen teilte am Freitag in Karlsruhe mit, dass auch das operative Ergebnis um 26 Prozent auf 876 Mio. Euro stieg. Damit stieg der Umsatz um 2,2 Prozent auf 4,9 Mrd. Euro und der Versorger konnte auch von Zukäufen profitieren. Dank der ausgebauten Handelsaktivitäten konnte der Stromabsatz im ersten Quartal um 19,1 Prozent auf 38 Mrd. Kilowattstunden steigen. Auch an der Strombörse war EnBW aktiv und konnte 19 Mrd. Kilowattstunden verkaufen, 7,7 Mrd. mehr als im Vorjahr. Wegen der gesunkenen Nachfrage der Industrie musste der Konzern jedoch einen Rückgang des Gasabsatzes um zwölf Prozent auf 24,2 Mrd. Kilowattstunden verbüßen. Dank des verlängerten Winters konnte EnBW jedoch mit den Privathaushalten ausgleichen und lieferte 4,9 Prozent mehr Gas als im selben Quartal 2009.

 

Bis 2012 will der Konzern 5,1 Mrd. Euro investieren, um weiter zu wachsen. Bereits im ersten Quartal diesen Jahres investierte das Unternehmen 530,6 Mio. Euro unter anderem und das neue Karlsruher Kohlekraftwerk und in das Wasserkraftwerk Rheinfelden. Bisher baut das Unternehmen hauptsächlich auf Atomenergie, will aber in spätestens zehn Jahren 20 Prozent ihres Stroms aus erneuerbaren Energien beziehen. Dazu will der Konzern verstärkt in die Türkei und Tschechien investieren.



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