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15. November 2011, 23:41 Uhr Alter: 183 Tage

EnBW zeigt Interesse an Investitionen im Südwesten Deutschlands

Von: Deian I.

Der Vorstandschef des Energiekonzerns EnBW, Hans-Peter Villis, scheint dem Druck der Landesregierung nachzugeben und will nun verstärkt im Südwesten Deutschlands investieren. Während die drei Konkurrenten E.ON, Vattenfall und RWE hauptsächlich im Ausland investieren wollen, verfolgt EnBW eine andere Strategie. Laut Villis plant der Energiekonzern, seine Investitionen auf Baden-Württemberg und Deutschland allgemein zu konzentrieren.



Laut dem Vorstandschef der EnBW will das Unternehmen das Ausland dennoch nicht ignorieren. Laut Villis will man sich allerdings speziell auf die Länder Österreich, die Schweiz sowie Tschechien und die Türkei fokussieren. Das Land Baden-Württemberg ist mit einem Anteil von 46,5 Prozent einer der Großaktionäre bei Deutschlands drittgrößtem Stromkonzern. Derweilen bangt Hans-Peter Villis um seinen Posten, denn der Arbeitsvertrag läuft in absehbarer Zeit aus. Grund für einen Führungswechsel ist die in den vergangenen Wochen laut gewordene Kritik, der nach Villis die Energiewende verschlafen habe.



Nach Angaben von Villis sei der Vorwurf unbegründet, denn die EnBW sei sich darüber im Klaren, dass die Kernenergie nicht unendlich verfügbar sei. Laut einem Bericht der "Reutlinger General-Anzeiger" betonte Villis, der seit 4 Jahren die EnBW anführt, dass die EnBW vor 10 Jahren nach dem damaligen Atomkonsens reagiert habe. Seit dem habe der Konzern investiert und die deutsche Wirtschaft vorangetrieben. Zu den Investitionen gehören sowohl Gas- und Kohlekraftwerke als auch Offshore-Windparks.



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