Energieberatung anstatt Strom-Sozialtarife
Von: Patrick K.Der Umweltminister Sigmar Gabriel verkündete in der letzten Woche den Start einer sozialen Energieeffizienzinitiative, die bisher in einem Test bei 80 Hartz-IV Haushalten durch die Energieagentur Regio Freiburg und das Büro Ö-quadrat durchgeführt wurde. Dabei geht es darum, die Kosten für Energie in einkommensschwachen Haushalten zu verringern. Dies stellt aufgrund der Einsparpotenziale eine gute Alternative gegenüber den schon besprochenen Sozialtarifen für Strom dar.
In dem Test wurden zum Beispiel Stromquellen mit hohem Verbrauch ausgemacht. Ein alter Kühlschrank verbraucht bis zu 600 kWh pro Jahr. Durch eine Neuanschaffung lassen sich diese auf etwa 150 kWh pro Jahr senken. Gerade bei einkommensschwachen Haushalten ist eine solche Neuanschaffung jedoch oft nicht möglich. Daher werden hier auch Gutscheine für 200 Euro für Neuanschaffungen ausgestellt.
Weiterhin werden Glühbirnen durch Energiesparlampen ausgetauscht und es kommen abschaltbaren Steckerleisten bei Stand-by-Geräten zum Einsatz. Durch diese ganzen Maßnahmen lassen sich pro Haushalt im Jahr bis zu 100 Euro sparen. Da die Energiekosten der Hartz-IV Empfänger vom Regelsatz bezahlt werden müssen, besteht auf der Seite natürlich ein deutliches Interesse an einer Kosteneinsparung. Neben dem Kostenfaktor tut jeder Verbraucher dadurch auch etwas für die Umwelt.
Fazit: Das Programm kann ich sehr befürworten! Die Beratung ist kostenfrei und laut meinen Informationen werden auch Zusatzgeräte wie abschaltbare Steckdosen oder Energiesparlampen übernommen. Bei dem Programm gibt es letztendlich nur Gewinner, keine Verlierer.
Ähnliche Nachrichten: