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14. December 2011, 18:10 Uhr Alter: 155 Tage

Energiekommissar kündigt konstante Preiserhöhung bis 2030 an

Von: Deian I.

Dass die Strompreise in den kommenden Jahren nicht zurückgehen werden, damit haben sich die meisten deutschen und europäischen Stromkunden bereits abgefunden. Laut dem Energiekommissar der Europäischen Union, Günther Oettinger, ist dies die logische Folge für eine möglichst kohlenstoffdioxidarme Stromerzeugung.



Mit dem vor wenigen Monaten beschlossenen Atomausstieg bis zum Jahr 2022 wurde klar, dass der Ausstoß von Kohlenstoffdioxid drastisch reduziert werden muss. Während dem Klimagipfel der UN, welcher im südafrikanischen Durban stattfand, wurde zudem klar, dass die meisten Länder der Welt noch weit davon entfernt sind, ihre CO2-Emissionen zu verringern. Dazu gehören besonders die Großkonsumenten USA und die Volksrepublik China.



In Europa ist man sich immerhin über die Reduzierung des CO2-Ausstoßes einig. Allerdings werden die europäischen Stromkunden die Kosten dafür tragen müssen. Nach Angaben des EU-Energiekommissar Günther Oettinger werden die Stromrechnungen in den kommenden 2 Dekaden konstant steigen, bevor eine Strompreisreduzierung überhaupt in Erwägung gezogen werden kann. In Deutschland verschärft sich die Lage zudem durch die kürzlich beschlossene Befreiung von Stromnetzgebühren für Industriebetriebe, die besonders viel Strom verbrauchen. Dieser Betrag wird von kleinen Unternehmen und privaten Stromkunden finanziert.



Das Ziel der Europäischen Union ist es, dass der Gehalt von Kohlenstoffdioxid im Jahr 2050 nur noch 20 Prozent des Ausstoßes aus dem Jahr 1990 beträgt. Noch diese Woche soll eine sogenannte "Energie-Roadmap 2050" verabschiedet werden und den Weg zu dem Ziel aufzeigen.



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