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26. March 2010, 08:55 Uhr Alter: 2 Jahre

Energiesparlampen im Test

Von: Deian I.

Die Stiftung Warentest unterzog in ihrer April-Ausgabe zahlreiche Energiesparlampen einem Test und nur drei Modelle wurden für "gut" befunden. Bei vielen Energiesparlampen lässt die Leuchtkraft schnell nach.

 

Im Test wurden von den Verbraucherexperten 28 Modelle mit warmweißem Licht und unterschiedlichen Helligkeitsstufen verwendet. Das Ergebnis ist eher ernüchternd: Drei Modelle erhielten die Testnote "gut". Fünf waren immerhin "befriedigend", 14 Lampen nur "ausreichend" und sechs fielen mit der Note "mangelhaft" durch. Laut Stiftung Warentest waren jedoch viele der getesteten Lampen Auslaufmodelle und wurden inzwischen durch neue Lampen ersetzt.

 

Die Tester stellten zwei Hauptprobleme fest. Das erste Problem ist die zu schnell nachlassende Leuchtkraft der Sparlampen. Das Problem dabei ist, dass Energiesparlampen mit der Zeit an Helligkeit verliert, aber weiterhin genauso viel Strom verbrauchen. So verlieren sie die Energieeffizienz und den Umwelt- und Kostenvorteil gegenüber herkömmlichen Glühlampen. Viele der getesteten Lampen fielen bereits nach weniger als 6.000 Brennstunden aus. Weit entfernt von den versprochenen 10.000 Stunden der Hersteller.

 

Ein weiteres Problem laut Stiftung Warentest sind die Schaltzyklen der Energiesparlamen, die nicht einmal 10.000 Zyklen überstanden. Einige Lampen gingen bereits nach 5.000 mal An- und Ausschalten kaputt. Im Vergleich dazu können gute Lampen bis zu 70.000 Mal an- und ausgeschaltet werden. Zu den schwachen Produkten zählen auch Lampen der Top-Hersteller Megaman, Osram und Philips.



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