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29. September 2010, 21:24 Uhr Alter: 2 Jahre

E.ON Bayern investiert Millionen in Stromnetzausbau

Von: Deian I.

Noch in diesem Jahr plant E.ON Bayern Investitionen in Höhe von rund 250 Millionen EUR in die Erneuerung und den Ausbau der Stromnetze in Bayern. Dabei konzentriert sich der Konzern vor allem auf dünn besiedelte Regionen, in denen die Leitungen bis zu 100 Jahre alt sind und den Leistungsansprüchen nicht mehr gerecht werden.

Das längst überholte Netz könnte vor allem eine hohe und kurzfristige Einspeisung nicht bewerkstelligen. Hauptgrund für den Ausbau der Leitungen sind hauptsächlich wegen den erneuerbaren Energien und der damit einhergehenden dezentralen Einspeisung der elektrischen Energie.

Laut Christian Nagel von der Regionalleitung E.ON Oberbayern führt kein Weg an dem Ausbau und der Erneuerung der Stromleitungen in Bayern vorbei. Als Hauptgrund sieht er den starken Zuwachs der Anlagen. Für den Zeitraum 2007 bis 2010 wird ein Gesamtzuwachs an Solaranlagen von rund 112.000 erwartet. Wenn es an sonnigen Tagen zu einer geringen Stromentnahme kommt, wird die Gebietsnetzlast sehr schnell erreicht. Die Anforderungen an die Leitungen und Umspannwerke sind so hoch, dass sie unbedingt ausgebaut werden müssen.

Derzeit kämpft E.ON Bayern mit enormen Kosten. Diese belaufen sich in diesem Jahr auf rund 3,5 Millionen EUR für Instandhaltung und Wartungsarbeiten sowie 5,6 Millionen EUR für Investitionen. Gleichzeitig müssen neue Leitungen verlegt und neue Trafostationen errichtet werden. Die große Nachfrage für Photovoltaikanlagen erschwert zusätzlich den Netzausbau, da die Firmen bereits ausgelastet sind. Deshalb kommt es gelegentlich zu Verzögerungen bei den Anschlüssen neuer Anlagen.

 

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