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5. May 2011, 23:16 Uhr Alter: 1 Jahre

E.ON-Chef setzt sich weiterhin für Atomkraft ein

Von: Deian I.

Der Vorstandsvorsitzende des Energiekonzerns E.ON, Johannes Teyssen, hat auf der Hauptversammlung ein Plädoyer für die Atomkraft gehalten. Vor rund 4.000 Aktionären sagte Teyssen am Donnerstag in Essen, dass es nicht darum gehen könne, die Brücke der Kernenergie zu verkürzen. Jede Alternative zum Energiekonzept der Bundesregierung aus dem vergangenen Jahr werde Nachteile haben.



Mit Blick auf die Brennelementesteuer erklärte der E.ON-Chef, dass jemand, der diese "Brücke" nicht wolle, könnte auch keine Maut dafür verlangen. Vor dem Gebäude sammelten sich Atomkraftgegner um die Aktionäre mit Plakaten und Trillerpfeifen zu empfangen.



Teyssen sagte während der Konferenz, dass die Atommeiler und Kraftwerke mit fossilen Brennstoffen von E.ON noch eine lange Zeit zu einer sicheren, umweltverträglichen und wirtschaftlichen Energieversorgung beitragen werden. Weiterhin sagte der E.ON-Chef, dass der Konzern nach der Reaktorkatastrophe in Japan Verständnis für dafür habe, dass die Regierung eine Denkpause verordnet habe. Während des dreimonatigen Moratoriums beteiligt sich der Konzern ohne Klagedrohungen an den öffentlichen Diskurs. Weiterhin bekräftigte er, dass die Atomkraftwerke von E.ON den höchsten Sicherheitsansprüchen genügten.



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