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25. May 2011, 19:36 Uhr Alter: 358 Tage

E.ON Investitionen in deutsche Erneuerbare Energien halten sich in Grenzen

Von: Deian I.

Der Energiekonzern E.ON hält sich mit seinen Investitionen in Erneuerbare Energien in Deutschland relativ zurück. Der Vorstand für Forschung, Klaus-Dieter Maubach, sagte in einem Interview in der Onlineausgabe des "Spiegel", dass dass es bei neuen Investitionen immer darum gehe, wann sich welche Technologie in welchem Land am meisten lohne. Bei den Erneuerbaren Energien lautet die Antwort im Moment selten Deutschland.



Eigenen Angaben zufolge hat E.ON bisher rund 6 Milliarden EUR in Erneuerbare Energien investiert. Bis 2013 plant das Unternehmen weitere 3,6 Milliarden. Den größten Teil dieser Investitionen wurde allerdings in das Ausland gesteckt - aus ökonomischer Vernunft, so Maubach. In den USA gibt es in vielen Regionen sehr gute Winderträge, deshalb hat E.ON auch dort Windräder gebaut.



In Deutschland engagierte sich der Konzern im Bereich der Offshore-Windenergie, jedoch zieht es E.ON öfter zu den Nachbarn in Großbritannien oder Dänemark. Laut Maubach müssen Hochsee-Windparks in Deutschland sehr weit draußen auf dem Meer gebaut werden. In anderen Ländern gibt es den selben Ertrag für geringere Investitionskosten.



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