E.ON-Mitarbeiter protestieren gegen Stellenabbau
Von: Deian I.Diese Woche kündigte Deutschlands größter Energiekonzern die Streichung jeder zweiten Stelle in der Düsseldorfer Zentrale an. Die Gewerkschaft Ver.di bereitet derweilen mehrere Streiks in Bayern vor. Nach Angaben von Ver.di werden rund 2.000 E.ON-Angestellte gegen den Stellenabbau vorgehen. Dies geht aus einem Bericht des Nachrichtenmagazin Focus hervor.
Mehr als 2.000 Mitarbeiter starteten zur bundesweiten Aktionswoche in München den Streik gegen den größten Energiekonzern in Deutschland. Ver.di Bayern-Sprecher Jürgen Feuchtmann kündigte während des Streiks an, dass man sich gegen den geplanten Stellenabbau wehren wird. Der Ver.di-Sprecher ist auch im E.ON-Aufsichtsrat als Arbeitnehmervertreter tätig. Feuchtmann fordert den Energiekonzern auf, die Pläne zum Stellenabbau zurückzunehmen und eine Standortsicherung zu gewährleisten.
Die Protestanten wurden vom CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt sowie dem bayerischen SPD-Fraktionsvorsitzenden Markus Rinderspacher unterstützt. Beide Politiker fordern die E.ON-Mitarbeiter auf, die Proteste weiterzuführen. Laut Dobrindt brauche der Energiekonzern auch während der Energiewende Mitarbeiter, um weiterhin Erfolge zu verbuchen. Ohne die Mitarbeiter dürften Entscheidungen nicht getroffen werden.
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