E.ON plant Strom- und Gashandel zu fusionieren
Von: Deian I.Die Pläne des größten Strom- und Gasanbieters in Deutschland, E.ON, schreiten einem Zeitungsbericht zufolge massiv voran. Dem Artikel zufolge plane der Konzern eine Fusion zwischen dem Strom- und Gashandel, folglich der E.ON Energy Trading mit der Ruhrgas. Dies geht aus einem Zeitungsbericht der "Financial Times Deutschland" hervor.
Nach Angaben einer vertrauten Person des Unternehmens soll entweder eine neue Gesellschaft gegründet werden, in der beide Töchter aufgehen, oder sie werden fusionieren. Beide Töchter des E.ON-Konzerns sind im Energiehandel tätig. Durch den Zusammenschluss will der Energiekonzern diese Parallelstrukturen auflösen.
E.ON-Chef Johannes Teyssen kündigte Anfang August den Abbau von bis zu 11.000 der insgesamt 80.000 Arbeitsplätze weltweit an. Deutschland ist von dem Sparprogramm besonders stark betroffen, da die hälfte der Einsparungen auf deutsche Unternehmen fallen werden. In den vergangenen Wochen wurde zudem über eine Schließung der Standorte München und Hannover diskutiert. Die Zukunft der E.ON Ruhrgas-Zentrale in Essen ist ebenfalls ungewiss. Bis 2015 will Teyssen mit seinem Sparprogramm 1,5 Milliarden EUR jährlich einsparen.
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