E.ON-Stellenabbau: 6.000 Mitarbeiter betroffen
Von: Deian I.Deutschlands größter Energiekonzern, E.ON, will eigenen Angaben zufolge rund 6.000 Arbeitsplätze in Deutschland streichend. Gegenüber der "Rheinischen Post" wurde dies von einem Unternehmenssprecher des Energieversorgers bestätigt. Seinen Angaben zufolge lässt sich noch nicht sagen, "wie viele Arbeitsplätze über welches Instrument abgebaut werden".
Laut der Zeitung sollen insgesamt 3.000 Angestellte in den Vorruhestand gehen während 2.500 zu einer anderen Gesellschaft wechseln. Durch das Auslaufen befristeter Verträge fallen weitere 500 Stellen weg.
Im Laufe des Tages wird der Aufsichtsrat des Konzerns über den geplanten Stellenabbau beraten. Johanes Teyssen, der Chef des Energiekonzerns, kündigte bereits im August dieses Jahres an, dass der Konzern weltweit 11.000 Arbeitsplätze streichen will. Seit der Ankündigung wird intensiv an den Details gearbeitet.
Die Zukaufspläne in Portugal werden derweilen vorangetrieben. Das portugiesische Energieunternehmen EDP hat Berichten zufolge ein verbindliches Angebot für die vom Staat angebotenen 21-Prozent-Anteile erhalten. Dies sagte eine dem Konzern vertraute Person der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX.
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