E.ON und RWE durch ausländische Übernahme gefährdet?
Von: Deian I.Die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen sieht die starken Gewinn- und Kurseinbrüche bei den Energiekonzernen E.ON und RWE für einen guten Zeitpunkt für ausländische Investoren, um die schlechte Lage zu nutzen und die Energieversorger zu übernehmen.
Der nordrhein-westfälische Umweltminister Johannes Remmel sagte der "Rheinischen Post" am Freitag, dass sich die Landesregierung bezüglich des Themas sorgen mache. Immerhin seien die Unternehmen aktuell sehr verwundbar und könnten von großen ausländischen Konzernen übernommen werden. Laut Remmel liege es allerdings im nationalen Interesse, dass die beiden Energiekonzerne erhalten bleiben.
Die Angst des nordrhein-westfälischen Umweltministers ist nicht unbegründet, der von einigen Jahren führte eine ähnliche Situation zur Übernahme des Baukonzerns Hochtief. Damals verhinderte die schwarz-gelbe Bundesregierung eine Verschärfung des Übernahmerechts durch die SPD und Grüne. Remmel hofft, dass die Bundesregierung bei einem Übernahmeversuch der beiden Stromanbieter durch ausländische Investoren anders handeln wird.
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