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26. January 2012, 16:24 Uhr Alter: 112 Tage

E.ON will sich von Regionaltochter trennen

Von: Deian I.

Gerüchten zufolge plant Deutschlands größter Energieversorger E.ON, seine Regionaltochter E.ON Westfalen-Weser abzuscheiden. Laut einer Person aus dem Rathaus soll es bezüglich des Themas am Donnerstag in Herford eine Pressekonferenz mit genaueren Informationen geben.

 

Derweilen kündigte die Stadt Paderborn eine Pressemitteilung an, die im Laufe des Tages veröffentlicht werden soll. Damit wurden die Berichte der Zeitungen "Westfalen-Blatt" und "Neue Westfälische" bestätigt.



An der Regionaltochter sind insgesamt 36 Kommunen beteiligt, die zusammen einen Minderheitsanteil von 37 Prozent halten. Den Zeitungsartikeln zufolge soll der Minderheit ein Rückkaufsangebot vorgelegt werden. Angaben zur Preisvorstellung wurden bisher keine gemacht. Das Unternehmen wird allerdings auf einen Wert von rund 500 Millionen EUR geschätzt. E.ON wollte bisher keine Stellung zu dem Bericht nehmen.



Die Tochter E.ON Westfalen-Weser wurde 2003 gegründet und enstand aus der Fusion dreier Regionalversorger, den Elektrizitätswerken Minden-Ravensberg (EMR, Herford), Wesertal (Hameln) sowie Pesag (Paderborn). Die Regionalgesellschaft gehört zu 63 Prozent dem Stromanbieter E.ON. Im Jahr 2010 erzielte die Tochtergesellschaft eigenen Angaben zufolge einen Umsatz von 627 Millionen EUR und beschäftigt derzeit rund 1.000 Mitarbeiter.



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