Erneuerbare Energien erhöhen nicht den Strompreis
Von: Deian I.Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) hat sich in einer Analyse mit der jüngsten Debatte um vermeintlich steigende Strompreise durch den Ausbau erneuerbarer Energien befasst. Laut dem Bundesverband werden gesunkene Börsenpreise nur selten eingerechnet.
Laut BEE-Präsident Dietmar Schütz sagt die steigende EEG-Umlage durch den Ausbau der erneuerbaren Energien nichts über die Strompreisentwicklung und die Kosten für die Energieversorgung aus. Die Erneuerbaren haben sogar an der Strombörse einen kostensenkenden Effekt. Besonders wenn die Einspeisung steigt, sinken die Preise an der Leipziger EEX. Dank der erneuerbaren Energien konnten im Strombereich des vergangenen Jahres 71 Millionen Tonnen CO2 und damit externe Kosten für Klima- und Umweltschäden in Höhe von rund fünf Milliarden Euro eingespart werden. Viele erzählen nur die halbe Wahrheit, wenn es um erneuerbare Energien geht und versuchen von den Problemen konventioneller Energieproduktion abzulenken. Eine höhere Umlage bedeutet nicht automatisch höhere Strompreise, wenn gleichzeitig der Preis an der Strombörse sinkt. Bereits Anfang des Jahres haben viele Stromanbieter die Preise erhöht und die Schuld den Erneuerbaren in die Schuhe geschoben. Dabei ist der Preis an der Strombörse von 2008 auf 2009 durchschnittlich um 2,7 Cent gefallen. Die Stromversorger geben jedoch diese Einsparung nicht an die Verbraucher weiter.
Berechnungen des Bundesverbandes der Energieverbraucher zufolge haben Stromerzeuger 2009 rund 150 mehr für die selbe Strommenge von Kunden einkassiert als in den Jahren zuvor. In dieser Berechnung sind Beschaffungskosten sowie Steuern und Abgaben bereits abgezogen. Verbraucher haben für diese nicht nachvollziehbaren Preiserhöhungen keine Gegenleistung erhalten. Führen auch Sie einen kostenlosen Strompreisvergleich bei uns durch und zahlen Sie nicht zu viel für Ihren Strom!
Ähnliche Nachrichten: