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9. March 2010, 15:47 Uhr Alter: 143 Tage

Erneuerbare Energien im Wärmebereich werden weiter gefördert

Von: Deian I.

Das Jahr 2009 brachte trotz der Finanzkrise massive Investitionen im Bereich erneuerbare Energien. Über das Marktanreizprogramm wurde Investitionen in Höhe von drei Milliarden Euro getätigt. Insgesamt 2100 Förderkredite in Höhe von 300 Millionen Euro wurde von der KfW-Bankengruppe vergeben, davon gingen rund 80 Prozent an kleine und mittlere Unternehmen.

 

Um spätere Zurückzahlungen zu verringern stellte das Bundesumweltministerium zusätzlich 96 Millionen Euro an Tilgungszuschüssen zur Verfügung. Laut Bundesumweltminister Röttgen hat man erfolgreich innovativen Techniken den Einstieg in den Wärmemarkt gewährleistet und man wolle den Anteil der erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2020 von 8 auf 14 Prozent erhöhen. Besonders für kleine und mittelständige Unternehmen seien die Investitionsreize interessant. Laut Dr. Axel Nawrath, Vorstandsmitglied der KfW-Bankengruppe, soll das KfW-Programm für erneuerbare Energien zinsgünstige Darlehen mit Tilgungszuschuss große Anlagen mit Wärmeerzeugung aus erneuerbaren Energien finanzieren. Zu den beliebtesten Investitionen, die Zusagen für das Darlehen erhielten, zählen die Errichtung oder Erweiterung von Nahwärmenetzen sowie Technologien zur Nutzung von Wärme und Kälte aus erneuerbaren Energien. Auch die Investitionszuschüsse sahen einen starken Zuwachs. Noch nie wurden so viele Investoren gefördert. Bisher ist eine Summe von drei Milliarden Euro zugesichert, auch im Jahr 2010 sollen die Förderungen fortgesetzt werden.



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