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3. May 2010, 11:50 Uhr Alter: 2 Jahre

Gelder für energetische Sanierung bleiben gesperrt

Von: Deian I.

Die staatliche Unterstützung für die klimafreundliche Umrüstung ihrer Heizungsanlage sollen deutlich weniger Hausbesitzer als bisher geplant erhalten. Der "Spiegel" berichtete am Samstag, dass das Bundesfinanzministerium sich nicht für die Freigabe gesperrter Haushaltsmittel einsetzen will.

 

Dies bedeutet, dass 115 Millionen Euro weniger den Verbrauchern und Kommunen zur Verfügung stehen wird, die Minianlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) in ihre Häuser einbauen wollen. Diese Anlagen gehören zu den effektivsten Möglichkeiten, Klimaschutz zuhause zu bestreiten, indem Sie Strom und Heizwärme erzeugen. Die Mittel wurden kürzlich vom Haushaltsausschuss des Bundestages gesperrt, da das Programm aufgrund der sinkenden Staatseinnahmen nicht zu finanzieren sei. Laut dem "Spiegel" hatte sich Bundesumweltminister Minister Norbert Röttgen (CDU) dafür eingesetzt, die Mittel freizugeben. Sein Ministerium befürchtet dramatische Auswirkungen auf die Bereitschaft für zukünftige Investitionen und das Handwerk. Laut Röttgen werde nicht nur an der Falschen Stelle gespart sondern gar nicht gespart. Die 115 Millionen Euro Förderung hätten rund 900 Millionen Euro an Investitionen mit sich gebracht.



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