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3. April 2010, 20:00 Uhr Alter: 2 Jahre

Greenpeace-Kühlschrank in Krisengebieten

Von: Deian I.

Auch wenn im Titel der Name Kühlschrank auftritt, ist dieses Gerät keineswegs für Lebensmittel und Getränke gedacht, sondern soll Menschenleben retten. Der Kühlschrank der Umweltschutzorganisation Greenpeace "SolarChill" wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für den weltweiten Einsatz in Krisengebieten zugelassen. Gas- oder batterieabhängige Kühlschränke sollen bald von diesem neuartigen Impofstoffkühlschrank ersetzt werden. So soll die Versorgung mit lebenswichtigen Medikamenten auch in unzugänglichen Regionen, wie zum Beispiel Gebirgen oder abgeschotteten Dörfern und Entwicklungsländern sichern. "SolarChill" kommt dabei ohne Batterien und Gas aus und wird lediglich mit Sonnenenergie betrieben.

 

Mehrere Millionen US-Dollar werden jedes Jahr verschwendet, weil die Kühlung der Impfstoffe wegen mangelnder Strom- und Gasversorgung nicht gewährleistet werden kann. Von der Entwicklung bis zur Zulassung des klimaschonenden, batterie- und FCKW/FKW- freien Kühlschranks "SolarChill" hat zehn Jahre gedauert. Das Vorläufermodell "Greenfreeze" ist bereits seit 1993 auf dem Markt erhältlich und wurde weltweit über 400 Millionen Mal verkauft und ersparte dem Klima 400 Millionen Tonnen CO2. Neben Greenpeace arbeiten die WHO, das UN-Kinderhilfswerk UNICEF, die UN Umweltorganisation UNEP, die Organisation PATH, die GTZ und das dänische Technologie-Forschungszentrum DTI an dem neuen Kühlschrank.Die dänischen Kühlgerätefirma "Vestfrost" stellt den "SolarChill" her.



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