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3. October 2011, 20:46 Uhr Alter: 231 Tage

Greenpeace: Neue Technologie soll Ökostrom über Windgas speichern

Von: Deian I.

Die anstehende Energiewende wird ohne große Investitionen nicht ohne Weiteres vollzogen werden können. Das Missverhältnis zwischen dem aktuellen Bedarf und der Stromerzeugung ist einer der Gründe. Greenpeace scheint eine Lösung für dieses Problem gefunden zu haben.



Greenpeace Energie hat scheinbar die perfekte Lösung für eine schnelle und unkomplizierte Energiewende. Medienberichten zufolge verfügt die Umweltorganisation über eine neuartige Speichertechnologie, dem sogenannten Windgas.



Ökostrom, der von Windkraftanlagen erzeugt wird, kann oftmals nicht ins Stromnetz eingespeist werden, denn die Nachfrage steht nicht in einem direkten Verhältnis zur Produktion und den Witterungsbedingungen. Wenn das Angebot somit zu groß ist, kann der Strom nicht verbraucht werden und geht verloren. Durch diesen Umstand sind allein im vergangenen Jahr 127 Gigawatt Stromleistung verloren gegangen. Nach Angaben der Bundesnetzagentur ist die "Verschwendung" mit dem ungenügenden Ausbau des deutschen Stromnetzes zu begründen. Mit den 127 Gigawatt könnte der Jahresbedarf von 30.000 Haushalte abgedeckt werden.



Greenpeace Energy bietet seinen Kunden ab 2012 einen neuen Tarif namens "proWindgas" an. Die Idee bei diesem Tarif ist, dass überschüssige Energie, die nicht verwendet wird, in sogenanntes Windgas umgewandelt wird. Laut Greenpeace Energy kann dieses Windgas nahezu unbegrenzt abgespeichert werden. Derzeit ist die Technologie noch nicht komplett entwickelt. Wer sich demnach für den Tarif entscheidet, erhält zunächst normales Erdgas, bis die Entwicklung des Windgases abgeschlossen ist.

 

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