Helgoland: Betriebsbasis für Windparks
Von: Deian I.Die Energiekonzerne RWE, WindMW und E.ON planen den Betrieb und die Wartung für drei in der Nordsee geplanten Windparks von Helgoland aus gesteuert werden. Dazu stellten die 3 Energiekonzerne am Freitag ihr Projekt vor. Durch den Betrieb von Helogoland aus könnten bis zu 150 neue Arbeitsplätze sowie weitere befristete Arbeitsplätze für Zulieferer, Schiffffahrtsunternehmen und Zulieferern entstehen.
Das Projekt sieht vor den Süfhafen zu einer Betriebs- und Servicestation auszubauen. Werk- und Lagerhallen sowie das dazugehörige Servicegebäude werden auf einer Fläche von rund 10.000 Quadratmetern entstehen. Helgolands Bürgermeister Jörg Singer freut sich über das Projekt und sagte, dass Helogoland die erste Insel in der deutschen Nord- und Ostsee wäre, die derart vom Ausbau der Offshore-Windkraft profitieren würde. Für Helgoland bedeutet der geplante Bau "neue Arbeitsplätze, wachsende Kaufkraft und steigende Gewerbesteuereinnahmen".
Die drei geplanten Windparks, das RWE Innogy Projekt in der Nordsee mit einer Leistung von 295 Megawatt, der Park Amrumbank West (300 MW) von E.ON und das Projekt Meerwind (288 MW) des US-Finanzinvestors Blackstone, sind zwischen 25 und 35 Kilometer von Helgoland entfernt.
Die Projekt-Planungen sollen bereits in diesem Sommer abgeschlossen werden und in Zukunft von der neugegründeten Hafenbetriebsgesellschaft Helgoland (HGH) koordiniert werden. Noch in diesem Bau soll der Bau der Servicestation starten und Ende kommenden Jahres abgeschlossen werden.
RWE will Ende 2012 mit dem Bau seines Offshore-Windparks Nordsee Ost beginnen. Nach Angaben von Martin Skiba, Leiter Offshore-Windkraft bei RWE Innogy, soll dieser in der Bauphase, aber auch während der kompletten Betriebsdauer von Helgolands Servicestützpunkt gesteuert werden.
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