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31. March 2010, 11:35 Uhr Alter: 162 Tage

IAEA-Chef hält längere AKW-Laufzeiten für ungefährlich

Von: Deian I.

Die Internationale Atomenergiebehörde IAEA hält nach neusten Einschätzungen die Laufzeiten für Atomkraftwerke von bis zu 60 Jahren für unproblematisch. Vergangene Woche sorgte die schwarz-gelbe Bundesregierung bei der Opposition und Umweltschützern für Entsetzen. Die Regierung will die Laufzeiten von Nuklearanlagen in Deutschland auf bis zu 60 Jahre verdoppeln. Experten befürchten vor allem große Sicherheitsrisiken.

 

Nach einer Prüfung ist sich IAEA-Chef Yukiya Amano sicher, dass die Kernkraftwerke länger in Betrieb bleiben können als bisher angenommen. Bisher lag die vermutete Lebenszeit eines Atomkraftwerks bei 40 Jahren, mit dem technologischen Fortschritt jedoch liegt die echte Lebenszeit weit darüber. Mit dem heutigen wissen kann man die Laufzeit eines Reaktors ohne Probleme verlängern, jedoch muss man vorher den Zustand jeder einzelnen Anlage genau prüfen, da die Laufzeit auch vom Typ des Kraftwerks und dessen Wartung abhängt.

 

Amano bietet Staaten wie Deutschland, die über eine Laufzeitverlängerung diskutieren, die Hilfe seiner Behörde an. Seine Sicherheitsabteilung kann den Ländern guten Rat geben. Auch als ökonomischer und ökologischer Sicht ist eine Laufzeitverlängerung sinnvoll. Es ist besser ein bestehendes Werk weiter zu nutzen als die Mittel und Ressourcen für den Bau eines neuen aufzuwenden. Zu einer der Hauptaufgaben der UN-Behörde mit Sitz in Wien ist es, die friedliche Nutzung der Atomenergie zu fördern.



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