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8. March 2010, 19:44 Uhr Alter: 144 Tage

Kartellamt hat große Energiekonzerne im Visier

Von: Deian I.

Das Bonner Bundeskartellamt will laut dem neuen Amtsleiter weiter gegen die großen Versorger vorgehen. Demnach sollen laut den Angaben vier große Anbieter ein Potenzial für Missbrauch entwickeln, besonders in diesen Krisenzeiten. Zur Zeit läuft eine Untersuchung zum Strommarkt.

 

Laut dem neuen Präsidenten des Bundeskartellamtes Andreas Mundt können wir zur Zeit nicht mit dem Energiemarkt und der derzeitigen Situation zufrieden sein. Wenn vier Konzerne dominieren, besteht ein großes Potenzial für Missbräuche. Das Bundeskartellamt hat eine Untersuchung des Stromgroßhandels laufen, die in den nächsten Wochen genauere Daten über die aktuelle Situation des Strommarkts offenbaren soll. Die vier in Deutschland dominierenden Anbieter sind die Essener RWE und der Düsseldorfer E.ON-Konzern sowie Vattenfall und EnBW. Laut Mundt ist die Gefahr in Krisenzeiten besonders Groß, das Kartelle sich immer mehr vergrößern. Außerdem wächst die Gefahr neuer Preisabsprachen. Zunächst gehen die Preise wegen der Krise und dem Wettbewerb zwar runter, jedoch spüren anschließend die unternehmen die negativen Auswirkungen und versuchen Kartelle zu bilden.

 

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