Keine Intelligenten Stromnetze für deutsche Verbraucher
Von: Deian I.Die Innovationsfreude der großen Stromanbieter in Deutschland lässt leider sehr zu Wünschen übrig. Leider setzten sie lieber auf den Streit mit der Bundesregierung bezüglich der Atom-Techonologie aus den 70er Jahren. Bisher wollen die Energieversorger keine Lösung für zukünftige Energieversorgung anbieten.
Investitionen von circa 400 Milliarden Euro wird Europa bis 2030 für intelligente Stromnetze laut einer Schätzung der Europäischen Kommission ausgeben müssen. Mit Hilfe von Smart Grids können erneuerbare Energien angezapft werden, wenn der Strom am billigsten ist. Wettbewerber aus Italien und Frankreich treiben bereits den Einsatz des Smart-Grid-System vorran, während deutsche Energieversorger diesen Trend verpassen.
Bereits bei den elektronischen Zählern (Smart Metering) scheinen deutsche Energieversorger auf Risiko anstatt Chancen einzugehen. Der intelligente Zähler ist seit Januar Pflicht in Neubauten und der erste Schritt zum intelligenten Netz. Dennoch beschränken sich die Versorger bisher lediglich auf die Erfüllung der Mindestvorgaben und investieren nicht in das Smart Metering.
Die Überlastung der derzeitigen Infrastruktur wird immer deutlicher. Energieerzeuger führen mit Hilfe von Windkraft-, Biogas- oder Photovoltaikanlagen immer mehr Energie nachträglich in die Netze ein, um dem großen Energiebedarf gerecht zu werden. Mit der Einführung der Elektroautos könnte das Stromnetz ernsthaft auf die Probe gestellt werden. Energieversorger werden nicht um eine komplette Neuentwicklung und Erneuerung der Infrastruktur herumkommen.
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