stromklar-logo.jpg, 47kB
20. May 2010, 20:15 Uhr Alter: 2 Jahre

Kommunen bringen Teilung des RWE-Konzerns zum Scheitern

Von: Deian I.

Die geplante neue Struktur des Energiekonzerns RWE ist laut einem Pressebericht vorerst am Widerstand der Kommunen gescheitert. Bereits Mitte Mai wurde das Projekt nach einer Vorstandsklausur auf Eis gelegt.

 

Seitens RWE will bisher niemand Stellungnahme zu dem Bericht des Portals "Manager Magazin" machen. Die Gerüchteküche über Pläne des Holdingvorstands um Konzernchef Jürgen Großmann, wonach RWE in zwei Teile gespalten werden soll, brodelt bereits seit einiger Zeit. Das Unternehmen soll laut Gerüchten in eine internationale, börsennotierte Holding und eine daran angehängte Deutschland AG gespalten werden. Laut dem "Manager Magazin" sollen nur noch an der Deutschland AG die Kommunen teilhaben. Die Deutschland AG soll das nationale Geschäft mit Strom und Gas bündeln. In der Vergangenheit konnten die Städte und Gemeinden, die einen Anteil von mehr als 20 Prozent an RWE haben, mehrere Unternehmensentscheidung verhindern. Durch die Aufspaltung erhalten die Kommunen und Städte einen höheren Anteil an der Deutschland AG, jedoch schrumpft ihr Einfluss auf den Gesamtkonzern. Die Kommunen fordern einen Sitz im Aufsichtsrat, dies wurde jedoch vom Management nicht zugelassen. Das "Manager Magazin" berichtet weiter, dass RWE mit dem tschechischen Energiekonzern CEZ bereits erste Gespräche geführt hat, die aber nicht zum Erfolg geführt haben.



Ähnliche Nachrichten:

Stromanbieterwechsel

Ratgeber

Stromvergleich

Strommarkt-News

Impressum

Linktipps