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15. March 2010, 13:37 Uhr Alter: 137 Tage

Kürzungen bezüglich Klimaschutz-Zahlungen an arme Länder

Von: Deian I.

Der aktuelle Haushaltsentwurf der Regierung schockte viele Bürger und vor allem Klimaschützer. Dieser sieht gerade einmal 70 Millionen Euro für den internationalen Klimaschutz vor.

 

Dies sei eigentlich gar kein Problem, hätte Angela Merkel, oder wie sie von anderen genannt wird, die Klimakanzlerin, in Kopenhagen nicht das sechsfache angekündigt. Im Kampf gegen den Klimawandel brauchen Entwicklungsländer immer mehr Hilfe gegen den Klimawandel, alleine können sie den Kampf nicht gewinnen. Nun müssen die Entwicklungsländer selbst den Kampf gegen die globale Erwärmung aufnehmen und dazu noch die Wirtschaft umbauen, um den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren. Aus diesem Grund ist die Hilfe anderer Länder besonders wichtig. Deutschland kündigte vor dem Klimagipfel in Kopenhagen eine Startfinanzierung von 420 Millionen Euro pro Jahr an. Demnach ist der Frust nach der Sitzung des Haushaltzuschusses groß und die Kritiken werden immer lauter. Wenn Deutschland nur einen Bruchteil der versprochenen Gelder überweisen wird, wird davon ausgegangen, dass der Rest aus bereits existierenden Budgets bezogen werden soll. Das zugesagte Geld nützt den Entwicklungsländern nur dann etwas, wenn es zusätzlich zu anderen Hilfen gezahlt wird. Das heißt, um den armen Ländern zu helfen, dürfen die Hilfen nicht an anderen Stellen gekürzt werden. Die Glaubwürdigkeit des deutschen Staates wurde mit dem nicht eingehaltenen Versprechen ohnehin stark beschädigt. Man ging sogar davon aus, dass überhaupt keine Gelder fließen werden.



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