Mögliches Subventionsschlupfloch für Solarfirmen
Von: Deian I.Ein Schlupfloch soll von Solarfirmen erkannt worden sein, welches ihnen erhebliche Vorteile bietet. So sollen die Einschnitte bei den Solarsubventionen durch die Eigenverbrauchsklausel laut einem Bericht geringer ausfallen als die Bundesregierung angekündigt hat.
Nur der Solarstrom, der von den Anlagenbetreibern in die Energienetze geleitet wird, ist von der Koalition angestrebten Kürzung betroffen. Die Einnahmen bleiben jedoch gleich, wenn die Solaranlagenbetreiber den Strom selbst verbrauchen. Bei 100 Prozent Eigenverbrauch liegt der Satz weiterhin bei 42,76 Cent pro Kilowattstunde. 20 Jahre lang wird die Förderung den Betreibern garantiert, während Hausbesitzer durch die Klausel nur 10,88 Prozent Förderung, bei einem Eigenverbrauch von 30 Prozent, verlieren. Für einen Eigenverbrauch von 50 Prozent würde die Kürzung der von der Koalition vorgesehenen Klausel nur 7,64 Prozent betragen. Durch die Eigenverbrauchsklausel könnten sogar die Einschnitte der Subventionen für Dachanlagen geringer ausfallen, die der Bundesumweltminister Norbert Röttgen von der CDU ab dem 1. Juni um 16 Prozent senken will. Das Schlupfloch soll bereits von der Firma Conergy genutzt werden. Die Firma kündigte ein Pilotprojekt zur Steigerund des Eigenverbrauchs an. So werden 100 Kunden ab März als Tester mit neuen Geräten ausgestattet, die eine bessere Kontroller über den Eigenverbrauch gewährleisten sollen.
Ähnliche Nachrichten: