Netzagentur fordert innovative Lösungen beim Netzausbau
Von: Deian I.Die Bundesnetzagentur teilt nach dem Workshop "Technologieoptionen zur Deckung des Kapazitätsbedarfs in den Übertragungsnetzen" am Dienstag mit, dass Fortschritte beim Netzausbau nötig sind, um den Transport großer Strommengen aus erneuerbaren Energien vom Norden in den Süden langfristig zu gewährleisten.
Laut Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur, können Übertragungstechnologien den Netzausbau ergänzen, jedoch nicht ersetzten und deshalb sind innovative Lösungen beim Netzausbau notwendig. Das politische Ziel der Entwicklung einer CO2-freien Stromerzeugung nach 2015 erfordert einen Netzum- bzw. ausbau. Ab 2020 sollen darüberhinaus weitere 12 GW Strom aus erneuerbaren Energien von Nord- nach Süddeutschland transportiert werden. Nach Ansicht der Experten ist dies bereits heute möglich.
Rund 90 Vertreter aus Wisschenschaft, Industrie, Netzbetrieb, Behörden und Bürgerinitiativen nahmen am Workshop der Bundesnetzagentur teil. Hauptthemen der Veranstaltungen waren die Möglichkeiten und Kosten des Einsatzes von Hochspannungsgleichstromübertragung (HGÜ)-Technologie und Hochtemperaturleiterseilen.
Schon bald sollen die neuen Übertragungstechnologien getestet werden. Die Bundesnetzagentur sieht es als ihre Aufgabe, dass die Netze der Zukunft den neuen Anforderungen gerecht werden und gleichzeitig die Netzentgelte nicht mehr als notwendig steigen.
Ähnliche Nachrichten: