stromklar-logo.jpg, 47kB
8. September 2011, 19:46 Uhr Alter: 256 Tage

Netzbetreiber erhalten niedrigere Renditen

Von: Deian I.

Nach Angaben des Magazins "Dow Jones" sollen die Strom- und Gasnetzbetreiber in Deutschland in Zukunft niedrigere Renditen erhalten. Dazu gab die Bundesnetzagentur am Mittwoch bekannt, dass sie für die nächste Regulierungsperiode eine Eigenkapitalverzinsung von 8,2 Prozent vorschlägt. Der letzte Wert lag noch bei 9,29 Prozent. Am Jahresende wird die endgültige Entscheidung folgen, nachdem auch die betroffenen Unternehmen ihre Meinung zu dem Thema abgeben.


Die Zinssätze werden in Anbetracht der maximalen Kosten für die Nutzung der Netze, die die Netzbetreiber von Strom- und Gasversorgern verlangen können, vorgeschlagen. Der neue Zinssatz, der Ende des Jahres festgelegt wird, gilt für die Stromnetze ab 2014, während er für die Gasnetze ein Jahr früher gelten wird. Ein Grund für die Senkung des Zinssatzes sind laut der Regulierungsbehörde die stabilen und konstanten Renditen, die von dem Netzgeschäft geliefert werden.



Von den Betreibern gab es bisher noch keinen Kommentar zu dem neuen Zinssatz. In der Vergangenheit wurde die niedrige Verzinsung von den Gasnetzbetreibern Open Grid Europe und Thyssengas sowie von den Stromentzbetreibern TenneT und Amprion als zu niedrig kritisiert. Die neue Verzinsung wird auch in diesem Fall kaum Anreize für neue Investitionen schaffen. Unternehmen fordern attraktive Renditen, um die Stromnetze im Zuge der Energiewende ausbauen zu können.



Ähnliche Nachrichten:

Stromanbieterwechsel

Ratgeber

Stromvergleich

Strommarkt-News

Impressum

Linktipps