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23. July 2010, 18:35 Uhr Alter: 2 Jahre

Ökostrom für Google

Von: Deian I.

Google dürfte mit seinen riesigen Rechenzentren eines der Unternehmen mit dem weltweit größten Stromverbrauch sein. Deshalb gründete der Konzern vor einiger Zeit Google Energy. Mit Hilfe der Firma will Google nicht in den Energiehandel einsteigen, sondern hauptsächlich seinen eigenen Energiebedarf abdecken.

Ökostrom kann schon lange nicht mehr zu den Alternativen zugeordnet werden, sondern ist schon lange in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Viele mittelständische und große Firmen beziehen schon seit Jahren umweltschonenden Ökostrom. Dies dient natürlich nicht nur dem Image, sondern schon auch die Umwelt. Auch Google will diesem Kreis beitreten und seine über eine Million Server mit grüner Energie betreiben. Schließlich ist der Energiehunger nicht nur teuer, sondern belastet auch die Umwelt.

Um die Umwelt weniger zu belasten will Google etwa 114 Megawatt Strom aus Windenergie beziehen. Der Vertrag mit dem Stromanbieter NextEra Energy Resources hat eine Laufzeit von 20 Jahren. Bereits Ende diesen Monats wird Google mit grünem Strom von einem Windpark in Iowa versorgt.

Mit Hilfe von Google Energy will das Unternehmen seine 24 Rechenzentren mit günstigem Ökostrom am Netz halten. Gleichzeitig versucht Google ein Kohlenstoffdioxid-neutrales Unternehmen zu werden. Auf dem Dach der Konzernzentrale liefert bereits eine 1,6 Megawatt Photovoltaikanlage den grünen Strom für die eigene Versorgung. Um den Strom jedoch zunächst kaufen und verkaufen zu können, benötigt man eine Genehmigung der Federal Energy Regulatory Commission (FERC). Am 23. Dezember 2009 bewilligte sie den von Google gestellten Antrag zum Handel mit Strom.


Google investiert in das Programm "PowerMeter", welches den Stromverbrauch im Haushalt online überwacht. Weiterhin investiert das Unternehmen in die Entwicklung und Förderung von erneuerbaren Energien und in kleine, neu gegründete Unternehmen dieser Branche.



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