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5. May 2010, 15:41 Uhr Alter: 2 Jahre

Ökostromanbieter Lichtblick sieht Investionen in Gefahr

Von: Deian I.

Die geplanten Laufzeitverlängerungen für deutsche Atomkraftwerke wurden vom Ökostrom Anbieter Lichtblick kritisiert. Der Anbieter sieht die Verlängerung als eine Gefahr für den Ausbau erneuerbarer Energien. Christian Friege, Chef des größten deutschen Anbieters für Ökostrom sagte der "Financial Times Deutschland", dass die Laufzeitverlängerung den Konzern um mindestens zehn Jahre zurückwerfen würde.

 

Demnach würden kleinerem Unternehmen wie Lichtblick die Planungssicherheit fehlen und neue Projekte würden verschoben werden. Laut Christian Friege verunsichert die Konzeptionslosigkeit in der Energiepolitik den Markt und bremst darüberhinaus Investitionen in die Ökokraftwerke. Lichtblick ist ein Konzern der lediglich Ökostrom kauft, den andere produzieren und gibt diesen an Endkunden weiter. Sollte die Erneuerbaren langsamer ausgebaut werden kann das Unternehmen wahrscheinlich das Versprechen nicht mehr einhalten, ein Drittel ihres Stromes in Kraftwerken erzeugen lassen, die nicht älter als sechs Jahre alt sind. Damit will Lichtblick für mehr Ökostromproduktion sorgen. Zurzeit stammt 70 Prozent des Stroms aus Wasserkraft. Die Kraftwerke produzieren nämlich oft keinen zusätzlichen Ökostrom, sondern sind lange am Netz und Teil des bestehenden Energiemixes.



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