Philips nutzt Energiespar-Trend
Von: Deian I.Der niederländische Elektronikkonzern Philips will in den kommenden Jahren mit der Hilfe von LED-Lösungen vom Energiespar-Trend profitieren. Der Vorteil der Leuchtdioden ist, dass sie wesentlich weniger Strom als herkömmliche Lampen verbrauchen.
Philips-Vorstandschef Gerard Kleisterlee sagte im "Wall Street Journal" am Montag, dass der Konzern mit einem Flughafen verhandle. In dem Geschäft geht es um einen Vertrag über mehrere Jahre für alle Beleuchtsungsaspekte. Der Konzern sieht weitere Sparmaßnahmen in diesem Jahr für möglich. Kürzlich verkaufte der niederländische Konzern LED-Lösungen für Tiefkühltruhen an die britischen Einzelhändler Tesco und Sainsbury. Phillips größter Konkurrent Siemens ist ebenfalls im Lichtgeschäft mit seiner Sparte Osram aktiv.
Für das laufende Jahr sieht Kleisterlee Sparmaßnahmen mit einem Umfang zwischen 150 und 250 Millionen Euro für möglich. Kleisterlee bleibt optimistisch und sieht Margenziele von 15 bis 17 Prozent in der Medizintechnik vor, bei Consumer Lifestyle 8 bis 10 Prozent und in der Lichttechnik 12 bis 14 Prozent. Um die Ziele so schnell wie möglich zu erreichen braucht Philips jedoch eine stabile wirtschaftliche Lage. Im vierten Quartal 2009 hatte sich Philips von der Wirtschaftskrise erholt. Dabei stiegen die Erlöse von 5,6 im dritten Quartal auf 7,3 Milliarden Euro im vierten Quartal. Das Minus von 1,470 Milliarden Euro aus dem Vorjahr wurde nahezu vergessen, nach dem Philips 2009 ein Plus von 260 Millionen Euro erreichte.
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