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4. May 2011, 21:52 Uhr Alter: 1 Jahre

Positives Geschäftsjahr 2010 für N-Ergie

Von: Deian I.

Der Energieversorger N-Ergie kann entspannt auf ein sehr zufriedenstellendes Geschäftsjahr 2010 zurückblicken. Das Unternehmen verstärkt weiter seine grüne Präsenz und baut die Erzeugung erneuerbarer Energien weiter aus.



In diesem Jahr ging der Umsatz des Nürnberger Energieversorgers um 11,3 Millionen EUR gegenüber dem Vorjahr zurück. Grund dafür sind Einbußen auf Preissenkungen im Strom-, Gas-, und Fernwärmebereich. Dies teilte der Unternehmensvorstand am Dienstag in einer Pressekonferenz mit. Insgesamt erwirtschaftete der Energieversorger mit nahezu konstanten Absätzen einen Umsatz von knapp 2,4 Milliarden EUR sowie einen Jahresabschluss von 20,3 Millionen EUR. Dabei zahlte N-Ergie 72,6 Millionen EUR Dividende an die Städtischen Werke Nürnberg GmbH. Vorstandsvorsitzender Herbert Dombrowsky zeigte sich mit der Bilanz zufrieden.



Auf seiner letzten Bilanzpressekonferenz musste der Vorstandsvorsitzende bekannt geben, dass der Stromverbrauch in der Region um 14,2 Prozent gesunken sei, da ein Großkunde weg viel. Dennoch konnte er sich an der Entwicklung freuen, da mehr als 50 Prozent der Stromabgaben außerhalb des Grundversorgungsgebiets bundesweit abgesetzt werden konnten. Ebenso erfreulich ist der Abschluss erneuter Rahmenverträge mit Partnern, wie der mittelfränkischen Wohnungswirtschaft oder dem Bayerischen Gemeindetag Bezirk Mittelfranken. Auch beim Erdgasgeschäft und der Fernwärmeversorgung legte der Energieversorger zu. Wie auch im Vorjahr blieb der Wasserabsatz stabil. Bis heute beschäftigt der Energiekonzern 2.394 Mitarbeiter sowie 153 Auszubildende und ist somit für die Zukunft bestens ausgerüstet.



Dombrowsky betonte hinsichtlich der Probleme in Fukushima die bisherige und das weiterhin geltende Engagement im Bereich der regenerativen Energieerzeugung. Bereits heute liegt der Anteil der erneuerbaren Energien im Netzgebiet der N-Ergie mit 20 Prozent dem vom Energie- und Klimaschutzpaket der EU geforderten Niveau des Jahres 2020. Der Konzern investierte hauptsächlich in erneuerbare Energien, neben einer 25-prozentigen Beteilung am Gas- und Dampfkraftwerk Irsching 5.



Im Herbst vergangenen Jahres begann N-Ergie mit dem Bau des Biomasse-Heizkraftwerks in Sandreuth, das mit unbehandeltem Restholz aus regionalen Wäldern betrieben werden und neben elektrischer Leistung auch Fernwärme erzeugen soll.



Auch für das laufende Geschäftsjahr erwartet der N-Ergie-Chef ein positives Ergebnis. Die Leitung übernimmt allerdings eine neue Person, denn Dombrowsky wird Ende Juli in den Ruhestand gehen. Die Führungsposition wird der derzeitige stellvertretende Vorsitzende Josef Hasler übernehmen, der bei der Konferenz ebenso anwesend war und die Zahlen des Jahresabschlusses präsentierte.

 

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