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5. March 2010, 15:01 Uhr Alter: 2 Jahre

Privathaushalte sollen Sonnenenergie selbst speichern können

Von: Deian I.

Der Solarzellenhersteller Solarworld aus Bonn will wegen der kürzlich beschlossenen Kürzungen für die Solarförderung neue Wege einschreiten. So will der Konzern Energiepakete für Eigenstromversorger anbieten, mit denen private Haushalte den selbstproduzierten Solarstrom selbst speichern können.

 

Das Handelsblatt berichtet vom Bonner Konzern Solarworld, der angesichts der kürzlich beschlossenen Kürzungen bei der Solarförderung versucht Kunden auf neuen Märkten zu gewinnen. Dafür erstellt der Konzern Energiepakete, die es den Kunden erlaubt Sonnenenergie selbst zu speichern. Solarworld-Chef Frank Asbeck sagte dem "Handelsblatt", dass der Konzern mit zwei Herstellern im Gespräch sei, die fortschrittliche Batterien herstellen. Dem Bericht zufolge wird Solarwolrd noch diesen Sommer ein Energiepaket für Eigenstromversorger anbieten. Das Paket enthält eine Solarstromanlage mit einem Batteriespeicher sowie eine moderne Verbrauchskontrolle. Der Konzern wäre mit dieser Lösung der erste Konzern, der die Nutzung von Solarenergie für den Eigenbedarf anbietet.

 

Bereits im vergangenen Jahr machte der Bonner Solarzellenhersteller Solarworld deutlich mehr Umsatz, jedoch weniger Gewinn als in den vorrigen Jahren. Am Donnerstag teilte das Unternehmen mit, dass die Erlöse gegenüber dem Vorjahr von 0,9 Milliarden auf 1,0 Milliarden EUro gestiegen ist. Somit senkte der Gewinn von 148,7 Millionen auf 0,59 Millionen Euro.



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