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21. April 2010, 15:17 Uhr Alter: 2 Jahre

Pumpspeicherkraftwerke in Hessen

Von: Deian I.

Der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung muss in den kommenden Jahren deutlich steigen. In diesem Punkt sind sich Politiker einig, jedoch ist der Windenergie- und Solarzellen-Trend ein zweischneidiges Schwert. Niemand kann genau sagen, wann und wie stark der Wind weht oder wann die Sonne scheint. Deshalb werden in Hessen vermehrt Pumpspeicherkraftwerke gebaut, die den Strom speichern können.

 

Die zuständige Ministerin Silke Lautenschläger (CDU) sagte am Dienstag am Edersee, dass die Pumpspeicherkapazität ein wichtiger Schritt sei, um die erneuerbaren Energien voranzubringen. Gleichzeitig wurde die neue Anlage des Pumpspeicherkraftwerks Waldeck I in Betrieb genommen. Laut Christof Gattermann von Eon Wasserkraft ist die Pumpturbine Waldeck I ein wichtiger Beitrag für die weitere Integration erneuerbarer Energien in Hessen und Deutschland. Darüberhinaus kündigte er den Bau eines neuen Kavernenkraftwerks der unterirdischen Anlage Waldeck II an. Für die neue Anlage sollen bis 2016 weitere 150 Millionen Euro investiert werden. Beide Anlagen sollen dann zusammen 620 Megawatt Strom erzeugen.

 

Die Methode ist einfach und effektiv: Wenn nicht viel Strom gebraucht wird, also hauptsächlich Nachts, wird Wasser durch Rohrleitungen mit Hilfe von Elektromotoren in ein hochgelegenes Speicherbecken gepumpt. Bei erhöhten Strombedarf wird das Wasser in ein Becken abgelassen und treibt dabei eine Turbine an, die Strom erzeugt. Drei Turbinen erzeugen in Waldeck I circa 140 Megawatt Strom.



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