RWE auch im Krisenjahr im Plus
Von: Deian I.Auch im Krisenjahr 2009 konnte der zweitgrößte deutsche Energiekonzern seinen Gewinn steigern. Der Versorger sieht jedoch die Aussichten nun pessimistischer. Schuld daran seien laut Vorstand am Donnerstag in essen verzögerte Kraftwerks- und Förderprojekte.
Darüberhinaus rechnet RWE mit sinkenden Gewinnen im Strom- und Gasgeschäft. RWE-Chef Jürgen Großmann erwartet, dass es mehrere Jahre dauern wird, bis die Wirtschaft im europäischen Raum das Niveau von 2008 wieder erreicht. Der Konzern rechnet dieses Jahr sowohl beim betrieblichen Ergebnis als auch beim Überschuss mit einem Zuwachs von jeweils 5 Prozent. 2009 stieg der betrieblich Gewinn um 3,9 Prozent auf 7,1 Milliarden Euro. Dazu kommen 141 Millionen Euro aus dem vierten Quartal, die vom niederländischen Versorger Essent beigesteuert wurden. Die Entscheidung die Stromproduktion Jahre im Voraus zu verkaufen brachte dem Konzern 2009 Profit. Somit konnten die Preisanbrüche an der Börse dem Versorger bisher nicht viel anhaben. 2009 konnte RWE auch die rückläufige Kundeanzahl in Deutschland stoppen. Demnach gewann das Unternehmen 90 000 neue Strom- und 36 000 neue Gaskunden. Dafür belastete die britischen Tochter Npower das schwache Öl- und Gasfördergeschäft.
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