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1. March 2011, 18:36 Uhr Alter: 1 Jahre

RWE testet Windheizung

Von: Deian I.

Der Essener Energieversorger RWE testet mit seinem Tochterunternehmen RWE Effizienz und Siemens Windheizungen. Ein innovatives Lademodell soll dabei helfen, Ökostrom in Elektro-Speicherheizungen besser zu integrieren. In Zusammenarbeit mit der Siemens Energy und der tekmar GmbH starten die Unternehmen ein Forschungs- und Entwicklungs-Projekt mit 50 Kunden der RWE Vertrieb AG in Essen.

 

Ziel des Projektes ist es, die technische und wirtschaftliche Einsatzreife des Lademodells zu prüfen. Noch immer wird nach Möglichkeiten gesucht, regenerativen Strom, der auch bei geringen Verbrauch erzeugt wird, sinnvoll abzuspeichern. Mit diesem Ziel hat die RWE Effizienz zusammen mit der tekmar GmbH und Siemens Energy ein innovatives Steuerungskonzept für Elektro-Speicherheizungen entwickelt.

 

Laut dem technischen Geschäftsführer der RWE Effizienz, Dr. Norbert Verweyen, will das Unternehmen mit dem innovativen Modell der Windheizung die heute starren Ladezeiten der elektrischen Speicherheizung aufheben. Gleichzeitig sollen die nicht planbaren Einspeisungen von regenerativ erzeugtem Strom angepasst werden. Damit wird der Strom besser als bisher ins Stromnetz eingespeist, was die Effizienz der deutschen Energieversorgung erhöht. Davon profitieren natürlich auch die Kunden durch mehr Komfort und geringeren CO2-Ausstoß.

 

Dr. Jan Mrosik, CEO der Business Unit Energy Automation im Siemens-Sektor Energy von Siemens, äußerte sich ebenfalls zu dem Projekt. Er ist davon überzeugt, dass man mit solchen modernen Konzepten zum automatischen Lastmanagement einen wichtigen Beitrag zum Aufbau intelligenter Stromnetze leistet.



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